Streuobstwiesen eine Augenweide im Frühjahr

Netzwerk Natur

Hecken, Baumreihen oder Streuobstwiesen bereichern nicht nur das Landschaftsbild, sie sind auch wichtige Ausbreitungsachsen für Tiere und Pflanzen in der Landschaft. Die Intensivierung der Landwirtschaft und der Ausbau der Verkehrswege haben die Lebensräume von Tieren und Pflanzen eingeschränkt und voneinander isoliert.

Biotopvernetzung heißt das Zauberwort

 

Lebensräume

Hecken und Streuobstwiesen sind vor allem für bedrohte Vogel-, Käfer- und Schmetterlingsarten, aber auch für Siebenschläfer und Haselmaus von Bedeutung. 

HaselmausWidderchen, im Saum von Hecken leben viele seltene ArtenDie Früchte einer Streuobstwiese

 

Machen auch Sie mit!

Pflanzen Sie eine Hecke oder Obstbäume, wir informieren Sie gerne über die Fördermöglichkeiten. Tel: 0941/4009- 361 oder 252

Hecken und Streuobstwiese bringen Vielfalt in die Landschaft

Mit Neunalagen von Biotopen soll das Netz verdichtet werden. Ein Zugewinn vor allem für die Tierwelt. Sie benötigen einen vernetzen Lebensraum, um Schlaf- Nahrungs- und Brutplätze zu finden. Alleine in der Gemeinde Obertraubling wurden bereits 2.000 Meter Hecken und Baumreihen gepflanzt und drei Streuobstwiesen angelegt, nicht nur zur Freude vieler Vögel oder des Siebenschläfers, der sich gerne in Streuobstwiesen einquartiert, auch zum Erhalt des charakteristischen Landschaftsbildes unserer Kulturlandschaft.