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boden:ständig

Durch den Klimawandel wird es künftig seltener dafür stärker und lokal begrenzter regnen. Unsere Böden werden damit immer häufiger überfordert sein. Mehr Wasser fließt oberflächlich ab und auf Ackerflächen wird das die Erosionsgefahr deutlich erhöhen. In Ortschaften kommt es immer häufiger zu Schlammeinschwemmungen. Auch die Fließgewässer leiden unter der Nährstoffracht, die der Boden mit sich bringt.

Mit der Initiative boden:ständig will das Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten über die Ämter für Ländliche Entwicklung Abhilfe schaffen. Ziel ist es, das Wasser in der Feldflur zurückzuhalten und die fruchtbare Ackerkrume zu erhalten. Nicht zuletzt zum Wohle der Landwirte, die ja Boden und Wasser für ihre Kulturen auf der Fläche halten wollen.

Dafür untersuchen wir in Feldbegehungen zusammen mit Ortskennern, wo das Wasser in der Landschaft tatsächlich abläuft, wo Erosion stattfindet und wo Probleme entstehen. Bei Handlungsbedarf wird gemeinsam mit den Bewirtschaftern, Besitzern und der Gemeinde nach individuellen Lösungen gesucht und ein Plan entwickelt.

Eine Initiative, die auf Freiwilligkeit setzt

Gemeinden und Landwirte engagieren sich gemeinsam und werden aktiv. Dabei gibt es eine gute Arbeitsteilung: Die Landwirte setzen erosionsmindernde Bewirtschaftungsmethoden um und die Gemeinden kümmern sich um die Flächen an den Bächen. Gemeinsam sind sie in der Fläche bei der Anlage von Puffersystemen aktiv.

Schlamm und Wasser auf dem Acker halten

Erste Priorität muss sein, den Boden so zu pflegen, dass er stabil ist und möglichst viel Wasser aufnehmen kann. Dazu raten wir zu Zwischenfruchtanbau, verminderter Bodenbearbeitung oder Direktsaat. Rand- oder Blühstreifen können abgeschwemmtes Erdreich auffangen, ebenso begrünte oder weiter bewirtschaftete Abflussmulden und Rieselflächen. Die Gewässer sollen wieder mehr Platz bekommen und ihr Abfluss so verzögert werden. Wasser und Boden bleiben dadurch mehr auf dem Acker. Dies ist in Zeiten von zunehmendem Starkregen im Wechsel mit langen Trockenphasen das Gebot der Stunde.

Koordination

Der LPV koordiniert mittlerweile drei Initiativen im Auftrag des Amtes für Ländliche Entwicklung Oberpfalz:

Tal der Großen Laber (Schierling/Pakofen)

Hellkofen/Petzkofen (Aufhausen)

Arracher Bach (Falkenstein)

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