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Gelbbauchunke

Donaustaufer und Kreuther Forst bilden ein großes, geschlossenes Waldgebiet nordöstlich von Regensburg. Hier kommen die Amphibienarten Erdkröte, Grasfrosch, Feuersalamander, Gelbbauchunke, Berg- und Teichmolch vor. Die Gelbbauchunke gilt in Bayern als stark gefährdet (Rote Liste 2). Ihre Eier legt sie bevorzugt in kleinen vegetationsarmen Gewässern wie Pfüzen oder Fahrspuren ab, die sich schnell erwärmen und in denen keine Fressfeine leben.
Ursprünglich war die Gelbbauchunke eine Art der Flussauen. Seit die meisten Flüsse jedoch reguliert sind findet man sie heute hauptsächlich in Kies- und Sandabbaugebieten und quellnassen Wäldern.
Eine Arbeitsgruppe aus drei Ortsgruppen des Bundes Naturschutz, dem Institut für Biodiversität und dem Landschaftspflegeverband Regensburg nimmt sich der Art an. Der erste Schritt ist eine detaillierte Bestandsaufnahme der Art. Am Ende des Projektes soll ein umsetzbares Schutzkonzept für die Gelbbauchunke in Zusammenarbeit mit Grundbesitzern zur langfristigen Sicherung des Bestandes erstellt werden.

Passfoto vom Bauch

Herausragend ist die Art der Bestandsaufnahme. Mit einer eigens entwickelten Smartphone-App werden die Gelbbauchunken anhand ihrer individuellen Musterung am Bauch identifiziert. Das „Passfoto“ der Gelbbauchunke ist deshalb die Ansicht ihres Bauches. So kann man herausfinden, wie viele Individuen es tatsächlig gibt, wie groß ihr Aktionsradius ist und welche Laichgewässer sie aktuell nutzen. Auch die Altersverteilung der Population und das Größenwachstum einzelner Tiere läßt sich nachvollziehen.

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