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Gelbbauchunke

Donaustaufer und Kreuther Forst bilden ein großes, geschlossenes Waldgebiet nordöstlich von Regensburg. Hier kommen die Amphibienarten Erdkröte, Grasfrosch, Feuersalamander, Gelbbauchunke, Berg- und Teichmolch vor. Die Gelbbauchunke gilt in Bayern als stark gefährdet (Rote Liste 2). Ihre Eier legt sie bevorzugt in kleinen vegetationsarmen Gewässern wie Pfüzen oder Fahrspuren ab, die sich schnell erwärmen und in denen keine Fressfeine leben.
Ursprünglich war die Gelbbauchunke eine Art der Flussauen. Seit die meisten Flüsse jedoch reguliert sind findet man sie heute hauptsächlich in Kies- und Sandabbaugebieten und quellnassen Wäldern.
Eine Arbeitsgruppe aus drei Ortsgruppen des Bundes Naturschutz, dem Institut für Biodiversität und dem Landschaftspflegeverband Regensburg nimmt sich der Art an. Der erste Schritt ist eine detaillierte Bestandsaufnahme der Art. Am Ende des Projektes soll ein umsetzbares Schutzkonzept für die Gelbbauchunke in Zusammenarbeit mit Grundbesitzern zur langfristigen Sicherung des Bestandes erstellt werden.

Passfoto vom Bauch

Herausragend ist die Art der Bestandsaufnahme. Mit einer eigens entwickelten Smartphone-App werden die Gelbbauchunken anhand ihrer individuellen Musterung am Bauch identifiziert. Das „Passfoto“ der Gelbbauchunke ist deshalb die Ansicht ihres Bauches. So kann man herausfinden, wie viele Individuen es tatsächlig gibt, wie groß ihr Aktionsradius ist und welche Laichgewässer sie aktuell nutzen. Auch die Altersverteilung der Population und das Größenwachstum einzelner Tiere läßt sich nachvollziehen.

Nachrichten

Ausgezeichnetes Mulchkartoffel-Team jetzt im Film online

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Im Film kann man jetzt genau erfahren, wie Erosionsschutz in Dammkulturen gemeistert werden kann. Landwirt Ludwig Lichtiger aus dem boden:ständig-Projekt Hellkofen, Petzkofen, Niederhinkofen wollte sie „wenn dann richtig“ angehen. Nichts geringeres als Mulchpflanzung von Karttoffeln erprobt er mit Unterstützung des AELF. Um das Wissen in die Breite zu bringen, gibt es rege besuchte Veranstaltungen. Mittlerweile ist durch Stefan Obermaier das AELF des benachbarten Landkreises ebenfalls mit an Bord.

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Wir suchen den Schlammpeizger

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Im Osten des Landkreises gibt es Hinweise auf Vorkommen des vom Aussterben bedrohten Schlammpeitzger. Der Schlammpeitzger ist eine konkurrenzschwache Kleinfischart, die in den Auen großer Flüsse (z.B. Donau, Rhein, Elbe) in stehenden oder langsam fließenden Gewässern vorkommt.

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Mit dem boden:ständig Preis ausgezeichnet!

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Für das „gemeinsame Handeln für eine wasserspeichernde Landnutzung und Flurgestaltung des Team Kartoffelmulchsaat-Entwickler in den Landkreisen Regensburg und Straubing-Bogen“ wurde im Ministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten der boden:ständig Preis 2022  verliehen. Zum ausgezeichneten Team gehören Landwirt Ludwig Lichtinger aus Petzkofen, Martina Prielmeier, boden:ständig Projekt-Koordinatorin vom Landschaftspflegeverband Regensburg e. V. sowie die Mitarbeiter der Ämter für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten (AELF), Ludwig Pernpeintner (Regensburg/Schwandorf) und Stephan Obermaier (Straubing-Bogen/Deggendorf).

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