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Juradistl

Biologische Vielfalt
im Oberpfälzer Jura

Juradistl ist ein Naturschutzgroßprojekt im Rahmen der Bayerischen Biodiversitätsstrategie. Es wird getragen von den Landschaftspflegeverbänden der Landkreise Amberg-Sulzbach, Regensburg, Neumarkt i.d.OPf. und Schwandorf und unterstützt von der Regierung der Oberpfalz.

Ziel ist der Schutz gefährdeter Tier- und Pflanzenarten im Oberpfälzer Jura. In diesem Projekt möchten wir Naturschutz sozusagen von Grund auf betreiben. Der Aufbau eines Biotopverbundes kann nur gelingen, wenn Landnutzer, Produzenten und Konsumenten partnerschaftlich und regional agieren und die landschaftsprägende Bewirtschaftung tragfähig ist. Wir arbeiten deshalb mit Landwirten, Metzgern, Gastronomen und vielen anderen Partnern in der Region zusammen. Sie sind es, die durch die Beweidung, Bewirtschaftung, ihre Produkte und ihre Arbeit den Lebensraum vieler Arten erhalten. Umweltbildung und Naturangebote für Ausflügler wie Urlauber schaffen Bewusstsein für solche Zusammenhänge.

 

Juradistllamm
Wacholderheiden

brauchen den Schäfer

 

Die Schäfer ziehen mit seinen Juradistl-Lämmern über die kräuterreichen Trockenrasen des Oberpfälzer Juras. Muttermilch und frisches Gras sind das Futter. Zahlreiche Tier- und Pflanzenarten sind auf trockene, besonnte Weiden angewiesen. Leider sind aber viele bereits durch den Rückgang der Schäferei hochgradig vom Aussterben bedroht. In Zeiten von Globalisierung und zunehmender Massenproduktion wollen wir im Juradistl-Projekt unsere Schäfer vor Ort unterstützen, denn sie erzeugen eine regionale Spezialität, die nicht nur gut schmeckt, sondern auch unsere Kulturlandschaft erhält.

Wo Sie Juradistl-Lamm in und um Regensburg bekommen
Abieter in allen Landkreisen

Juradistl Lammrezepte

 

Juradistlweiderind
Weiden

Grünland voller Leben

Der Bestand an Wiesen und Weiden ist seit Jahren rückläufig! Die Vielfalt der Wiesenblumen und damit eine große Insektenvielfalt sind in Gefahr. Mit dem Juradistl-Weiderind wollen wir dem entgegenwirken. Meist als Mutterkühe mit ihren Kälbern grasen die Rinder den größten Teil des Jahres in der freien Natur. Frisches Gras von der Weide im Sommer sowie Heu, Grassilage und Getreide aus der Region im Winter stehen auf ihrem Speiseplan. Artgerechte Haltung und Tiere, die sich wohlfühlen, sind hier eine Selbstverständlichkeit. Das Ergebnis ist Fleisch von allerbester Qualität und der Erhalt von Grünland, in dem es summt und blüht.

↓ Die Juradistl-Weiderind Erzeuger

Juradistl Rindrezepte

Juradistl Apfelschorle
Streuobstwiesen

Biotop auf zwei Etagen

In großen Streuobstwiesen können zwischen 2.000 und 5.000 verschiedene Tierarten vorkommen, da hier zwei Lebensräume auf einer Fläche zusammentreffen. Wenn man jedoch nicht weiß, wohin mit dem ganzen Obst, ist es schwierig, jemanden davon zu überzeugen, 15 oder gar 30 Obstbäume zu pflanzen.
In Kooperation mit der Kelterei Nagler in Regensburg haben wir deshalb die Juradistl-Apfelschorle entwickelt. So sind die Streuobstbestände in der Region wieder wirtschaftlich verwertbar und die Kelterei Nagler kommt an immer mehr Obst aus der direkten Umgebung, um daraus die Juradistl-Schorle aus Direktsaft herzustellen. Da schmeckt man die frischen Äpfel, ein echter Genuss.

-> Wo Sie Juradistl-Apfelschorle und Apfelsaft bekommen

-> Streuobstwiesen pflanzen und pflegen

 

 

Juradistl-Honig
Bienen

in der Landschaft

Mit dem Juradistl-Honig gibt es nun ein weiteres regionales Naturschutzprodukt an den Start, das auf genussvolle Art und Weise die Artenvielfalt sichert. Hier ist heimisches Imkerhandwerk gefragt, keine Großproduktion, sondern regionale Erzeugung, bei der zudem darauf geachtet wird, dass die Honigbiene an besonderen Biotopen der Wildbiene keine Konkurrenz macht. Honig- und Wildbienen spielen die wichtigste Rolle bei der Blütenbestäubung durch Insekten. 80 % unserer Kultur- und Nutzpflanzen profitieren von deren Bestäubung. Dem Landschaftspflegeverband geht es aber um mehr. Dem Erhalt einer vielfältige, strukturreiche Kulturlandschaft mit Blühflächen, artenreichem Grünland, Streuobstwiesen, Ackerwildkräuter, Hecken, Wegränder und Ackersäume.

Hier bekommen Sie Juradistl-Honig

Natur
erleben

Ein breites Naturerlebnisangebot bieten wir im Juradistl-Gebiet. Wir wollen Ihnen die Besonderheiten und Schätze des Juradistl-Landes näher bringen. So kann man sich das ganze Gebiet in mehreren Tagesetappen „erradeln“ oder auf den Winzerer Höhen bei Regensburg auf den „Spuren“ von Albertus Magnus die verschiedenen Biotope „erwandern“ oder man gönnt sich eine Rast im Juradistl-Landschaftskino am Meilerberg nördlich Kallmünz.

Juradistl-Tour – Radwanderkarte

→ Albertus Magnus Weg – Ein Juradistl Hörpfad

Juradistl Landschaftskino

Nachrichten

Sachstand boden:ständig in Sanding vorgestellt

Sachstand boden:ständig in Sanding vorgestellt

Die Landschaft müsse weg vom Abflussmodell, hin zum Puffer entwickelt werden. Gerade dort, wo Oberflächenabfluss aufgrund großer Hanglängen und abschüssiger Tallagen an Fahrt aufnähme, seien Begrünungen und reduzierte Bodenbearbeitung geboten. Auch die Gräben sollten breiter, flacher und mit mehr Bewuchs gestaltet sein, damit das Wasser bei Regen nicht schlagartig in der Ortschaft im Taltiefsten als hohe Welle ankomme, meist noch mit viel Schlamm, der ja die größten Schäden anrichte.

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Schutz der Biodiversität muss für Landwirte attraktiv sein

Schutz der Biodiversität muss für Landwirte attraktiv sein

Das Prämiensystem in der Landwirtschaft ist in der Kritik: Zu kompliziert und das Ziel, die Biodiversität zu erhalten wird ebenfalls vefehlt. Die Landschaftspflegeverbände schlagen ein einfaches Fördersystem vor, das Landwirtschaft und Natur gleichermaßen nutzt, die Gemeinwohlprämie.

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Landschaftspflege tut den Schmetterlingen gut!

Landschaftspflege tut den Schmetterlingen gut!

Die aktuell laufende Untersuchung von Tagfaltern und Heuschrecken zeigt, dass die Artenvielfalt auf ehemaligen Brachflächen durch die extensive Nutzung zugenommen hat. Durch ein gezieltes Pflegeregime konnten auf Teilflächen Arten wie Wiesenknopf-Ameisenbläulinge gefördert und deren Dichte stark erhöht werden.

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Veranstaltungen

Für dieses Projekt gibt es derzeit keine Veranstaltungen.