Mitgliederversammlung zieht positive Bilanz – Rekordergebnis und ehrgeizige Projekte für Natur- und Klimaschutz
Regensburg (RL). Mit einer positiven Bilanz hat der Landschaftspflegeverband Regensburg (LPV) bei seiner 33. ordentlichen Mitgliederversammlung auf das Jahr 2025 zurückgeblickt. Trotz schwieriger Förderbedingungen konnten zahlreiche Maßnahmen zum Erhalt der Kulturlandschaft, zum Schutz der Artenvielfalt und zur Renaturierung von Gewässern erfolgreich umgesetzt werden. Gleichzeitig stellte der Verband sein umfangreiches Arbeitsprogramm für 2026 vor.
Vorstand für weitere sechs Jahre gewählt
Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde außerdem turnusgemäß die Vorstandschaft für die kommenden sechs Jahre gewählt. Landrätin Tanja Schweiger bleibt weiterhin Vorsitzende des Landschaftspflegeverbandes. Der weitere Vorstand setzt sich aus Johann Mayer, Josef Schütz, Marianne Läpple, Prof. Dr. Ralph Witzgall, Michael Frank, Frau Fleiner, Thomas Scheuerer, Dr. Helene Sigloch und Geschäftsführer Herr Sedlmeier zusammen. Gleichzeitig wurden die langjährigen Vorstandsmitglieder Ludwig Artinger (ehemaliger Umweltbürgermeister Stadt Regensburg) und Rita Blümel (ehemalige Kreisbäuerin) für ihr Engagement verabschiedet.
„Der Landschaftspflegeverband zeigt eindrucksvoll, dass erfolgreicher Natur- und Klimaschutz nur gemeinsam gelingt. Mein herzlicher Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den Kommunen, den Landwirten sowie unseren Partnern in den Naturschutzverbänden. Ihr Engagement macht den Landkreis Regensburg lebenswerter und sichert wertvolle Lebensräume für kommende Generationen“, betonte Landrätin und Vorsitzende des Landschaftspflegeverbandes Tanja Schweiger.

Die neue Vorstandschaft: (v.li.) Johann Mayer, Josef Schütz, Marianne Läpple, Prof. Dr. Ralph Witzgal, Vorsitzende Landrätin Tanja Schweiger, Michael Frank, Frau Fleiner, Thomas Scheuerer, Dr. Helene Sigloch sowie Geschäftsführer Herr Sedlmeier. Foto: Herr Dörner
Vielfältige Maßnahmen für Natur- und Gewässerschutz
Ein Schwerpunkt der Arbeit lag im vergangenen Jahr erneut auf der Landschaftspflege und der ökologischen Entwicklung von Gewässern. Allein in diesem Bereich wurden Maßnahmen im Umfang von mehreren hunderttausend Euro umgesetzt. Hinzu kamen umfangreiche Heckenpflegemaßnahmen, die einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Biodiversität leisten.
Große Fortschritte verzeichnete auch das Projekt „Schierlinger Laberwiesen“. Neben Gewässerrenaturierungen, der Pflanzung von 650 Bäumen und Sträuchern sowie verschiedenen Artenschutzmaßnahmen standen Umweltbildungsangebote für Kinder und Jugendliche im Mittelpunkt.
Ehrgeiziges Arbeitsprogramm für 2026
Für das Jahr 2026 plant der Landschaftspflegeverband erneut ein umfangreiches Maßnahmenprogramm. Schwerpunkte sind die Umsetzung des Bayerischen Streuobstpaktes, Moor- und Biotopverbundprojekte, die Weiterentwicklung der Regionalmarke Juradistl sowie weitere Maßnahmen zur ökologischen Gewässerentwicklung. Der Wirtschaftsplan umfasst erstmals ein Volumen von über 2,5 Millionen Euro.
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